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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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und Schonen.

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wirkende Ursache, Zweck, als im Mittelpunkt zu-sammcntrafen; hier sind sie durch einen willkürli-chen Machtspruch wesentlich und nolhwendig getrennt;ein Setzen des Zweckmäßigen ohne Zweck, cin Ur-theil ohne Begriffe ist die kritische Geschmackslosung.

6. V o l l ko m m c n d e i t. Mehrere batten dieSchönheit durch den sinnlichen Ausdruck eines Voll-kommenen erklärt, die Kritik verwirft diese Erklä-rung.Das Formale in der Vorstellung einesDinges, d. i. die Zusammenstimmung des Mannig-faltigen zu Einem (unbestimmt, was cs ftyn solle),giebt für sich ganz und gar keine objektiveZweckmäßigkeit zu erkennen; weil, da von diesemEinen als Zweck (was das Ding fern solle) ab-strahirt wird, nichts als die subjektiveZwe^mäßigkeit der Vorstellungen im Gemüth deSAnschauenden übrig bleibt, welche wohl eine gewisseZweckmäßigkeit des Vorstellungszustandesim Subjekt, aind in diesem eine Behaglichkeitdesselben eine gegebne Form in die Einbildungskraftaufzufassen, aber keine Vollkommenheit irgendeines Objekts, das hier durch keinen Begriffeines Zwecks gedacht wird, angiebt. Wie z. B.wenn ich einen Rasenplatz im Wolde antreffe, umwelchen die Bäume im Eirkcl stehen, und ich mirdabei nicht einen Zweck, nämlich, daß er etwa zumländlichen Tanz dienen solle, vorstelle, nichtder mindeste Begriff von Vollkommenheit durchdie bloße Form gegeben wird. Eine founalc ob-jektive Zweckmäßigkeit, d. i. die bloße Form ei-ner Vollkommenheit (ohne alle Materie und Begriffvon dem, wozu zusammengesiimmt wird), sich vor-