Vom Angenehmen
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Im Geist; nicht in der todten Form: dennebne Geist ist jede Form eine Scherbe. Geist er-schuf die Form und erfüllt sic; Er wird in ihr ge-genwärtig gefühlt; Er beseligt. Schnitzt und tappt,so lang' ihr wollt, an der zweckmäßigen Form ohneVorstellung des Zwecks, Kraft - und Geistlos; ihrwühlt in Sägcfpänen, ihr bildet aus kaltem Leimen-Mit dem Wort „Form ohne Begriffe des Schonen,"mit dem spielenden Gegensatz „Form der Zweckmä-ßigkeit ohne Zweck," hat sich in der Kritik ein End-loses Geschwätz erhoben, voll leerer Worte, vollWidersprüche und Tavtologiecn, die unglücklicherWeise auch eben so leere Werke zur Welt geförderthaben. „Was thut ikr da, ihr geschäftigen Leute?"„Wir schneiden Formen; Formen der Zweckmäßig-keit ohne Zweck, aus nichts, zu nichts. Diese Leer-heit heißt uns reine Form, Darstellung reinerObjektivität ohne Objekt, und ja ohne Bei-mischung eines Funkens Subjektivität: denndiese Subjektivität wäre vielleicht gar Genie, einin der kritischen Geschmacks-Urtheilswelt verschriee,„er Name." Seic es durch sie Tag worden ist,hat sich der Geist davon geschlichen; aber „Ge-schmacksurthcile ohne Begriffe und Zweck" gelten.Sie urtheilen nicht über Geisteswerke, sondern überFormen, über O b j e k r! o s e, reingricchi-schc Formen.
Sinnvoller Aristoteles ! wenn du den Mißbrauch,wie so vieler deiner Worte, so auch dieses Wortssähest! Form war dir die Wesenheit der Sacheselbst sei-a-5>.k^5<«, -ns «w«./), in welcher
die andern Bedingungen ihrer Existenz, Materie,