kommen, in seine Bewegungsgründc, als in wesent-liche Reize gekleidet, die aus dem Gegenstände selbstentsprungen, ihn bilden, ihn constituiren, ein Bildder Schönheit. Jeder Sinn, sahen wir, ist dazuorganisirt, daß er sich ein Eins aus - und mitVielem, aussondre, ancigne; sonst war er keinorganischer Sinn einer Seele. Mittelst der tasten-den Hand schon, bei jeder Flache, jeder Linie desKörpers ertastete die Seele sich Theilbegabte totu;so allein füllcte unsre Phantasie sich mit lebhaft-unterschiednen Begriffen, deren keiner ohne ei-nen Grad Lust oder Unlust seyn konnte. DemAuge und Ohr endlich traten sogar eigne Medienvor, jedes mit einer unzerreißbaren Ausammenord-nung eines Vielen zu Einem, der Bildungdes Organs harmonisch, begabt; den Sinnen selbstalso ward durch diese Regel des Schönen nicht etwanur der rohe Stoff der Begriffe verwirrt und un-bildsam entgegcngeworfen, sondern von der Naturin einem uns unabänderlichen, dem Sinn durchausverständlichen Maas zugem essen, zugewogen.Bei der verworrensten Empfindung also', wie könn-ten wir uns in einem Begriff losen Tartaruswähnen, mit der Hoffnung, je daraus zum LichtEines Begriffs zu gelangen? Giebks von Begriffenkeinen Uebergang zum Gefühl von Lust und Unlust;so auch von Diesem nicht zu Jenen. Die ehern?Pforte wäre verschlossen, unüberfteigbar stünde eineKluft vor uns da. Dank der Natur, die in Allemdas Gegenthcil thut von dem, was die Kritik postu-liret. In einem verständig - empfindenden Wesen istkein Gefühl ohne Begriff, das Ja und Nein keinesUriheils ohne Gefühl der Eonvenienz oder Discon-
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