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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
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Vom Angenehmen

' ihres Inbegriffs von innen macht ihre Wohlgestaltvon außen, d. i. ihre Naturschönheit; von uns be-griffen , unfern Sinnen harmonisch wird cs unsschön.

I. Im Reich der Vegetation.

Das Wort Gewächs weiset auf Lebensalterdes Gewächses. Die Zeit seiner Blüthe offenbartalle seine Kräfte; mithin ist sie das Zeitalter seinerSchönheit. Blüthe und Frucht sind uns nur so-fern schön, als sie unfern Organen zustimmend sichäußern; die Form jedes Gewächses ist dadurch ansich selbst schön, daß cs, in allen seinen Thei-len und Kräften mit sich Eins, seinem Elementgemäß lebet und wirket.

II. Im Reich lebendiger Wesen.

r. Des Wassers. Hier wurden Gebilde,wie sie der Geist des Elements tbätig und fühlendhervorbringcn konnte. Aus bcidem entstand ihreForm; in ihrem Element zu leben, und ihres Da-seins zu genießen, sind sie gebildet. Uns dünkensie schön oder häßlich, nachdem diese ihre lebendigeForm von uns sinnlich begriffen wird und Nebcn-ideen sie nicht verdunkeln. Alle lebendige Wesen,die, am Rande eines Naturreichs gestaltet, zu zweiderselben gehören, dünken uns häßlich, weil derInbegriff ihrer Naturkräfte entweder unentwickelt ist,oder uns doppelgesichtig, mithin verworren erscheinet.

2. Im Reich der Luft, als in einemuns verwandteren Element bildeten sich schon harmo-nischer mit uns die Gestalten, und noch nehmen