und Schönen.
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Nur jeder bemerkt in seiner Weise. Der Spötterfindet das Lächerliche, der Stolze das ihm Verächt-liche , der Starke das Schwache, der Kleinling desGeschmacks das Unanständige zuerst und am liebsten;er hangt sich daran, und läßt die bessern Buchsta-ben dieser Schrift oft unbeachtet.
A. Dagegen der Verständige, Sittsair«, Edle —
B. Wohlwollend sucht er die guten Auge die-ser Naturschrist auf und wendet sich, die andernvorerst vergessend, an sie vorzüglich. „Sprich mitdem edelsten Lheil eines fremden Gesichts," sagtmein Morgenländer, „nicht mit dem unbedeutend-sten und schlechtsten." Dem Rath bin ich gefolgctund habe mich wohl dabei gefunden. Ich knüpftemeine Gesinnung an diese bessern bedeutenden Züge,als an meine Gehülfen, und zwang dadurch oft denSchlechtsten, für den Augenblick seinem bessern Ge-nius, den ich in ihm ausweckte, zu folgen.
A. Also ergreift die empfindende Seele einganzes Bild vom ganzen Menschen in seinemSeyn und Charakter?
C. Ein ganzes Bild vom ganzen Menschen,sein geistig-körperliches Daseyn. Diesprägt sich ihr zuerst ein und aus einmal und unzer-reißbar. Was wir bei jeder Tbierart bemerkten,daß sie für ihr Element wie im Handeln gebil-det, sogar ossisicirt worden, so zeigt sich jeder Menschin seiner Gestalt, in seinen Gebehrden dem, derihn zu sehen vermag, handelnd.
A. Sollte der Mensch in dieser seiner achtenGestalt sich selbst erkennen und merken können.