und Schönen.
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A. Treten wir nun zur Erde hinab, so wer-den wir freilich weder Lust - noch Waffergcstalten,sondern Erdgeschöpft sehen wollen, deren Bau ih-rer Region auch gemäß sey.
E. Die sehen wir wirklich. Fester und sichimmer mehr verkalkender Thon ist die Grundformihres körperlichen Baues; eine Form oft bis zurTrockenheit ausgebildetcr Glieder. Im Tropfen ent,sprungen, nährt unser Flammchen sich von Licht,Lust und mancherlei Saften, bis es zu erlöschenscheint, und der große Lebensgeist cs anderswo an-zündet. Unser Urtheil über die Erdcthiere muß alsoum so partheilicher werden, je naher sie uns leben.
A. Das sollte es nicht. Als MitbewohnerEiner Erde dürften wir uns nur in die Stelle jedesunsrer Verwandten setzen, dessen innerer und äuße-rer Bau dem unfern oft so ähnlich ist.
E. Eben diese Aehnlichkeit ist verführend.Sie besticht oder macht, wie wir cs schon bei an-dern Grenznachbarn bemerkten, unser Urtheil irreWelche Thiere z. B. sind uns offenbar die ähnlich-sten ? Gerade die häßlichsten, der Affe und dasFaulthier. Weßhalb sind sie uns dies? Eben ihrerAehnlichkeit mit uns wegen, da sie uns nicht sowohl,was sie sind, sondern eine rohe, verzerrte Men-schengestalt scheinen. Den großen traurigen Affen,diese ssria kestia unsrer neuen cynischcn Philoso-phen, hassen und bedauern wir; so wie den lüster-nen , üppigen Affen niemand leicht ohne Schaamund Abscheu ansieht. In der Stille sagt man zusich selbst: „wie manchem unsres Geschlechts ist er
Herders Werke z. PHU. u. Gesch. XV. F