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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
80
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V o m A ngeneh m c n

A. Auf also! Von den Grenzen und Mischun-gen hinweg in die freie Region der! Luftreichs; wasspricht von dieser freien Region der Morgenlander?

B. Was die Lust ihren Gestalten geben konnte,sagt er, Licht und Blick, Schall und Stimme,Elasticitat und Schnelle, Glanz und Farben bat sieihmn gegeben. Die ungezierte Floßfeder des Fisches,die de rin Erdcnihier der mübende Vorderfuß oder dieHand ist, ward dem Vogel Schwinge; die Schup-pen des Wafferbewohners wurden ihm bunte, s»m-metrischgemahlte Federn. Schall und - Luftgei-ster haben den Vogel von innen; Licht- und Luft-gcister von ausse n gebildet.

A. In Unsrer Sprache zu reden, hieße dieß

also: in ihm sieht unser Auge einen Inbegriff von

Eigenschaften und Vollkommenheiten seines Elements,eine Darstellung seiner Virtualität als einesLieht-, Schall- und L u st g e sc h ö p fs, demin jeder Gattung sein Habitus zuflimmt.

B. Wenn mein Morgenländer den Kranich inseiner ziehenden Republik und den wicderkommendenStorch in seiner neuen Flühlingswirthschaft betrach-tet; trenn er mit seiner Laube und Nachtigall, demPfau und Kolibri in Ansehung ihrer Lebensweise,einstimmig mit iffrer Gestalt, ihrer Art, ihren na-türlichen Trieben Gekrache halt; o da verlangt michkaum nach Aristoteles verlvbrnem Werk über diehundert Staatsverfassungen des Alterthums. Allent-halben sehe ich die Natur in höchster Zusammenstim-mung zum Wohlscyn des Geschöpfs, in ursprüngli-chcr, jeder Region angcmcsscnec Schönheit.