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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
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Pom Angenehmen

ist Annehmlichkeit und Schönheit der Blumen, derFrüchte u. f. sind ihm Ausdruck ihrer Gesundheit,ihres Wohlseims / harmonisch seine» Organen. AlleVölker der Erde kenmn diese Sprache und gebrau-chen ihre Bilder. Wem vergleicht sich die Jugendam liebsten? in welchem Lebe» siebet sie ihr eigenSchicksal ? Was bedeutet der Blumenkranz der Jung-frau t Die Gleiche schmücket sich mir ihres Glei-chen. Eben so fühlet der Jüngling sich im aufstre-benden Baum; alle Naturvölker beweinen den Todihrer Eobne unter diesem Bilde. Weiter hinauf imLebe» giebt der Mann Schatten und neigt seineFruchtzweige allmählich nieder; endlich der Greis?Zcner berühmte Unglückliche*) blieb zurück bei, ememoberhalb verdorrten, unten grünenden Baum, undbetrauerte in ihm zum voraus sein eignes Schicksal.

A. Aus dem Garten der Schönheit in Blätternund Bäumen, in Blüthen und Früchten wollen wirins nasse Reich Neptuns hinabsteigen; wohnt Schön-heit auch hier?

E. Wie sie in diesem Element, ihm harmonischsich bilden konnte. Wasser ist ein schweres Element,dichter als die Luft, immer beweglich. Die zartenUmrisse und Biegungen, die der zBaum mit seinenBlüthen und Zweigen in der freien Himmelsluft ge-wann, wird man unter den Wellen in dem Abgrun-de nicht erwarten, wo nach des Sylphen 'ArielsLiede allesverwandelt wird zu Korallen und Pcr-

*) Swift.