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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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Vom Angench m cn

lich waren manche Besitzer großer Kleinodiengcwölbe!Lassen Sie uns aus kiesen Pallästen der Todten, woalles Schöne in Glanz, Pracht, Farbe, Form, Dau-er, Seltenheit u. f. bestellet, in die Gefilde des Le-bens eilen. Wer freu.te sich nicht, wenn er durchlange Wüsten, auf ungeheuren Felsen und Sand-bänken, oder durch Asche und Lara ging, der erstenBlume, die er sab? Ist doch dem Menschen schonim Gestein das Wahnbild eines sprossenden Baumserfreulich.

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B. Willkommen also, liebliche Blume! allenNationen ein Bild der Schönheit und des zu baldverbindenden Reizes. Ungesehen schlagen sich deineWurzeln in den Boden, und suchen irdische Nah-rung; Du selbst aber, feine lebendige Gestalt, anf-sprießend und sanft geschwungen, akhmest die Lust,saugest das Licht, Blatter sprossend und Knospen,Je höher hinan, desto gelauterter, seiner; bis end-lich mit gesammelter ganzer Macho du zeigst, wasdu bist, was du vermagst. Da stehet die Krone dei-nes Lebens, dein Werk, die Blüthe, eine Brant-kammer der Liebe, eine Erziehungs-, Schutz- undNahrungsstatte der jungen Pflanze. Ihr opfert diegrünende Mutter all' ihre Kraft; auf dem Gipfeldieser mütterlichen Triebe erscheint sie selbst in vollerSchönheit, d. i. in der ganzen Wirksamkeit ih-rer Kräfte, hinter welcher sie allmählich welkt undsinket. Ihre zarte Geburt bewahrt die Natur sodann,unscheinbar zwar, aber festumschlossen und in sichgeordnet auf. Sie hat ihr Amt vollendet. Wcnn