II nd Schöne n.
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A. Wenn sich nun bey einem Stein noch meh-rere unsern Begriffen harmonische Eigenschaften fin-den, z. B. Härte, Glanz, eine reine, sogar Feuer-beständige Farbe in f ?
E. Auch ohne Absicht auf Nutzen oder Gebrauchist er uns schön. Ein Kind schon liefet die bunten,glatten, sonderbar gebildeten Kiesel mit Vergnügenam Ufer; Mineralogen erfreuen sich an Steinenund Krystallen, an Salzen, Metallen, Erden, undsuchen in jeder Art das schönste Exemplar. DieLiebhaber der Edelsteine endlich — wer weiß nicht,wie viel böber und khcurer der Diamant über derHolzkohle stellt, die, wie er, im Brennpunkt ver-fliegt, vielleicht auch dem Ursprünge nach seineSchwester.
A. Liegen allen diesen Liebhabereien Begriffezum Grunde?
C. Ohne Zweifel. Auch ein Kind weiß, warumes seinen bunten, glatten Kiesel schön nennt; derMineralog, der Juvelier, der Steinschneider, dieLiebhaberin des Schmuckes noch vielmehr. Jedemist das Seine aus Begriffen schön, so weit diese auchvon einander abwcichen mögen; und jeder dieserBegriffe enthalt etwas Zw eck Haft cs, zur vcr-mepnten Vortrefflichkeit oder Vollkommenheit der Sa-che in barmonischer Bezicbung auf den Wah^iehmen-den gehörig. Welche Freude haben Krpstallisationenden Menschen gemacht! Welchen Neid haben Edcl-gesteinc erreget! Und dann, das schöne Gold, auchaußer seinem Gebrauch, wie schön ists! —
A. Und doch, wie unglücklich war Midas, un-ter dessen Händen alles zu Golde ward! wie Unglück-