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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
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II nd Schöne n.

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A. Wenn sich nun bey einem Stein noch meh-rere unsern Begriffen harmonische Eigenschaften fin-den, z. B. Härte, Glanz, eine reine, sogar Feuer-beständige Farbe in f ?

E. Auch ohne Absicht auf Nutzen oder Gebrauchist er uns schön. Ein Kind schon liefet die bunten,glatten, sonderbar gebildeten Kiesel mit Vergnügenam Ufer; Mineralogen erfreuen sich an Steinenund Krystallen, an Salzen, Metallen, Erden, undsuchen in jeder Art das schönste Exemplar. DieLiebhaber der Edelsteine endlich wer weiß nicht,wie viel böber und khcurer der Diamant über derHolzkohle stellt, die, wie er, im Brennpunkt ver-fliegt, vielleicht auch dem Ursprünge nach seineSchwester.

A. Liegen allen diesen Liebhabereien Begriffezum Grunde?

C. Ohne Zweifel. Auch ein Kind weiß, warumes seinen bunten, glatten Kiesel schön nennt; derMineralog, der Juvelier, der Steinschneider, dieLiebhaberin des Schmuckes noch vielmehr. Jedemist das Seine aus Begriffen schön, so weit diese auchvon einander abwcichen mögen; und jeder dieserBegriffe enthalt etwas Zw eck Haft cs, zur vcr-mepnten Vortrefflichkeit oder Vollkommenheit der Sa-che in barmonischer Bezicbung auf den Wah^iehmen-den gehörig. Welche Freude haben Krpstallisationenden Menschen gemacht! Welchen Neid haben Edcl-gesteinc erreget! Und dann, das schöne Gold, auchaußer seinem Gebrauch, wie schön ists!

A. Und doch, wie unglücklich war Midas, un-ter dessen Händen alles zu Golde ward! wie Unglück-