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Vom Angenehmen
Kreis oder Bogen, als Scala oder Pyramide, ge-höret nicht hiehcr; genug, die Regel ist da, undauf sich ruhend, in sich beschrankt und in jeder Nu-ance ansdrückend, bedeutend. Sie ist für den Sin»,der Sinn für sie bereitet.
Beyde Exponenten, als eine Regel des Wah-ren und Schönen, auf die Gestalten der Körper an-zuwenoen und dabey unser Gefühl zu befragen, wasihm diese Form, jene Gestalt, an ihrem Ort, imReich ihrer Zustände und Momente bedeute, diesscy jetzt unsre Krage. Sic wird uns beantworten,ob es eine Empfindling des Schönen ohne Begriffe,ein Zweckmäßiges ohne Zweck, einen Gemcinstnn desSchonen ohne Verstand gebe.
Wenn wir eine rohe gemischte Steinart ansehcn,was vermissen wir an ihr?
C. Gestalt. Wir fragen, wie der Granit, derGneiß, die Wacke bricht. Entdecken wir keineursprüngliche Form in ihnen, so sehen wir sie nurals eine uX>;, eine gehärtete, gemischte Masse an,bcy deren Bestandtheilen wir wieder nach der ihnenwesentlichen Form fragen.
A. Finden wir, daß z. B. der Sandstein auszusammcngekittctcn Körnern besteht —
E. So erneuet sich die Frage über die Gestaltdes Sandkorns wiederum, bis wir diese entdecken,und sie in ihrer Art sich selbst harmonisch finden.
A. Diese gefunden, wofür gilt uns die Form?
E. Für das Gesetz der Bestandheit dieses Kör-pers. Ist sie regelmäßig, so gefallet sie uns noch mehr.