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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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B v m » g c n e h m c n

I V. Von der Bedeutsamkeit lebendiger Gestal-ten zum Beguff der Schönheit.

A. Stakt daß bcy den nieder» Sinncn Subjektund Objekt in der Empfindung gleichsam Eins wur-den, fanden wir im vorigen Gespräch den unfern fei-ner» Organen, denn Gesicht und Gehör n-oein Medium, das zwischen den Gegenstand undden Empfindenden trat, jenen, de» Gegenstand aus-drückend oder abbildend, diesem, dem Empfindenden,den Äus- oder Abdruck harmonisch zuzählend. MitRecht nannten wirs also den Exponenten derBe rh äl tn i s s e ; w i s e h e n de m Object undSubjekt, und bei, angenehmen Empfindungen denSchlüssel ihrer Ha r inoni e.

r. Das Liebt, angenehm und erfreuend durchsich selbst, zeigte uns eine große Bildertafel, eineWelt von Umrissen in der festesten und zugleich lei-sesten Haltung. Es webte uns einen Teppich vonFiguren, und machte uns auf Einmal ein Hcmi-sphär gegenwärtig, das keine Macht der Natur, alsdie Finsterniß, zerreißen konnte. Durchs Auge wur-den wir allgegenwärtig in diesem Halbkreise: denn