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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
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V o m A n gene h m e n

düngen seyn, und als ein solches ein Wohlgefal-len an der Form in der ästhetischen Beurtheilungbe» sich führen." *) Sie bleibt ungewiß, ob sie dieMusik fürdas schöne Spiel der Empfindungendurchs Gehör oder angenehmer Empfindungen " er-klären soll.**)Durch lauter Empfindungen spre-che sie ohne Begriffe, sey also mehr Genuß, alsEultur, und habe, durch Vernunft beurtheitt, we-niger Werth, als jede andre der schönen Künste.Nur den untersten Platz nehme sie unter diesen ein,weil sie blos mit Empfindungen spielt, indeß dieandern Künste ein Product zu Stande bringen,und von bleibendem, sie aber nur transitorischemEindruck sey.***) Alles wechselnde srepe Spiel derEmpfindungen, die keine Absicht zum Grundehaben, vergnügt indeß, weil es das Vergnü-gen der Gesundheit befördert; z. B. daSGlücksspiel, T o n s pic l und Gedanken-spiel. Das Tonspiel fodre blos den Wechselder Empfindungen , deren jede ihre Bezieh» ngauf Affect, aber ohne den Grad eines Affekts habeund ästhetische Ideen rege mache. Musik und Stoffzum Lachen seyn zweierlei) 'Arten des Spiels mitästhetischen Ideen, oder auch mit Verstandesvor-sttllungen, wodurch am Ende nichts gedacht wird,und die blos durch ihren Wechsel lebhaft vergnügenkönnen, wodurch sie ziemlich klar zu erkennengeben, daß die Belebung in bcyden blos körper-

*) Kritik der Urtheilskraft, S. 208» Log.

*') S. 210.

*'") S. Liö. 2i8.