Dom Angenehmen
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diesem und keinem andern elastischen Druck diese undkeine andre Gegenwirkung offenbar!: so berni An-
klange jeder Leidenschaft, beym Schwünge jeder Emrpflndung. Aberglaube wäre es, Zahlen und Zeichenbepmcffcn wollen , was Dem allein gilt, was Zah-len und Zeichen bezeichnen, der Regung des Gemülhs,der Empfindung. Die musikalische Skala war da,eh' Pythagoras sie maaß; der Gang in ihren Ver-hältnissen, die Energie der Natur wirkt, ohne daßunser Gemüth bey jedem Tritt die veränderte Bewe-gung signire. Wer nicht rein und bestimmt dieScala, an der wir auf- und nieder steigen, in sichhat, dessen stumpfem Ohr, dessen falscher Stimme,dessen miSgreifender Hand, dessen gelehrtmißstimm-tem Instrument wird Eulers ganze Musiktheoriezum musikalischen Gefühl nicht helfen.
C. Der Farbenbogen stand, dünkt mich, dochHeller da, als diese Scala.
A. Nicht Heller. Dort wie hier kommts aufdas Organ an, mit-welchem man Töne oder Karben'wahrnimmt. Won Farben spricht Zeder, der auchnicht sehet; so ungefähr nennt er blau, was nurnicht schwarz, rorh, was nur nicht gelb ist, undurtbcilk. Zu den Nüancen der Farben gehört einso geübtes Auge, wie zu Empfindung der Awischen-töne ein fein geübtes Obr. Keinem Sinn kanndurch Zahl und Zeichen bemerklicj, gemacht werden,was er nicht selbst empfindet. Ucbrigens ists Wobl-thdt der Natur, das sie uns bey Tönen wie beyFarben in dies leicht begreifliche feste Sysi.m ge-schlossen, sowohl um uns m Ordnung zu lallen,
als