und Schönen.
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In einfachen Verhältnissen, in leicht zu fassendenProportionen erscheinen die Töne und sind berechnet,Was die Melodie betriff: (ich gestehe es gern), badenmich weder Ra me au noch Tartini ganz besrie-digt; Rousseau's Zweifel gegen diese und an-dere Theoristen scheinen mir gegründet. lleberhauptwill mir das bloße Zählen der Verhältnisse, dasMessen der Intervalle, als Erklärung wes Wohlge-fallens der Seele an der Munk, so wenig zu Sinn»daß ich vielmehr durch diese Zahlmeisterei), wenn dieMunk nichts anders wäre, aus immer von ihr ab-geschreckt würde. Wer zählt, wer mißt wobl, wennrr die Freuden der Musik aufs innigste und lebhaf-teste empfindet? Höre man einen Tonkünstler imglücklichsten Feuer phancasiren, sehe man ihn mitGenie und Enthusiasmus componircn; er ist mitandern Dingen beschäftigt, als mit Rechnen undZahlenschreiben. Kaum zu begreifen ists, wie dieSeele eines Glucks, Mozarts, Haidn u. f.solche Zaubereycn auf Einmal dachte und hervorbrachte.
A. Ob wir wohl keine Tonkünstlcr sind, so müs-sen wir doch, da wir alle das Organ in uns haben,das diese wundersam-schnellen Kräfte empfindet, eswissen, d. i. unser Bewußtseyn muß es unssagen, ob unser Vergnügen an der Musik im Zah-
VI.) CHIadni Entdeckungen über die Theorie desKlanges. Leipz. 1787. Eine Schrift voll merkwür-diger Beobachtungen.
') Hoassaau OrLtioiiairs cla lVIuei^ue, hin undwieder.