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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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Vom Angenehmen

den Kraft der Körper. Alles will bleiben, was esist und stellet sich wieder her; alles Gleichartighilft ihm dazu und stehet mit auft Die Stimme,die dies ankündigt, nennen wir Aceorde, im wei-tern Umfange Consonanzcn.

C. Hrre ich nicht, so wird hiemit eine dritteAnalogie, unabtrennlich von Jenen, zwischen Far-ben und Tönen kennbar, nämlich die Tonleiter,Scala, die mittelst dieser Verhältnisse auf sich selbstrubet. Wir nennen sie Scala, weil sie auf einerSaift, dem Monochord, sich unserm Obr hinaufund hinab Zeitmaßig offenbaret; eigentlich abersind, wie dort mir Einem Sonnenstrahl alle Farbenso mit Einem angeklungenen To» alle Töne auf-und niederwärts gegeben. Statt sieben könnten wirsieben und siebenzig nennen, und sie beschlösse dochderselbe Tonkreis, aus welchem und über welchenunser Ohr nicht hinaus kann. Es ist mit ibm um-schlossen, es ist zu ihm gebildet. Ich ahne jetzt,worin das Wesen und die Anmuth nicht nur derHarmonie, sondern auch und vorzüglich der Melo-die ruhe?

D. Der Grund der Harmonie entdeckte sich imVau der Körper selbst, in den jeden erklungenenTon begleitenden Mittönen; be» der gerührtenSaite und in Chladni's Versuchen bey gestriche-nen Glastaseln wird sie sogar dem Auge sichtbar.*)

*) S. R.LMSLN traits cle l'hürmonie eilit. clsI e m 5 e rt - O i cte i'o t , Aeno-

raux äe (Oeuvr. pbilospli. 1?,