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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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«nd Schönen.

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C. Nicht anders. Jede Farbe, so reiner sieuns erscheint, desto angenehmer. Weiß vor Allem:denn es ist der Repräsentant des Lichts; es strahletzurück alle Farben. Sodann in großen Gegensätzen,obwohl mit gleichem Wohlgefallen rorh und dlau;weßwegen auch mehrere Nationen diese die schonenFarben Nennen und sie benden Geschlechtern zuthei-len; festes Blau dem Mann, zartes Roth demWeibe. Grün ist eine gemischte, gelb ein Luri^caw der Lichtfarbe; die andern feiner gemischtensind Uebergange, auf denen das nicht verwöhnte Au-ge weniger rubet, die es nur als Uebergange ange-nehm betrachtet. Die grauen schmutzigen Farben,insonderheit wo das schöne Weiß und Roth befleckterscheint, (das festere Blau dann mehr ertragen)mißfallen ihm; die zu bunt gemischten verworrenenFarben sind ihm widrig, alles nach Gesetzen desLichts und seines feinen Clavichords, des Auges. *)

B. Darf ich, ob wir gleich die Finsterniß oderdas Schwarz von unsrer Untersuchung nusschlossendiesem schwarzen Wesen oder Unwesen eine Lobredehalten? Es scheinet mir, wenn das Licht, der glan-zende Baker des ganzen Farbensystems ist, die Mut-ter der Farben, Als Licht die Finsterniß bestrahlte,ging jenes tiefe Blau aus ihm hervor, in welchemauf den höchsten Gebirgen Mond und Sonne herr-licher strahlen, als unser Auge je sie sah. Es schei-net schwarz und mußte sich ricf herablaffen, eh cs

*) S. Mengs Gedanken von der Schönheit- Zürich!

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HerbersWerke z. Phit, u, Gesch. XV. D Litton-,