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Vom Angenehmen
zu irdischen Farben gelangte. Danieden mit Lichtgemischt, webte es den grünen Teppich der Erde, auswelchem nach vielen Verarbeitungen des Lichts end-lich auch die Lilie, die Rose, die goldne Sonnen-blume hervorsteigen konnte. Ganz aber ließ es sichsein Antheil an Bekleidung der Welt nicht nehmen,auch dunkle Blumen färbten sich; ein Theil desMenschengeschlechts, der sinnlichste, der geschlankste,kleidete sich in seine Farbe. Von Anbeginn an warddas Regiment der Schöpfung zwischen Licht undDunkel gethcilt; da sitzt sie, die Nacht, dieThronende, und bewahrt die Grenzen der Schöpfung.
A. Der Lobrede, im Scherz oder Ernst gesagt,bleibe ihr Werth; allerdings gehört zu einem Satzein Gegensatz, wie zu einer Mitte zwei) Extreme.Das wirksame Weiß, das alle Strahlen fortsendet,beziehet sich endlich auf Etwas, das alle Strahlenverschlingt; in beyden erscheint abermals ein Maxi-mum und Minimum seiner Art, wie wirs bey denObjecten andrer Sinne bemerkten. Gabe es abernicht einen Haupt-Unterschied zwischen den Empfin-dungen dieses und der vorigen Organe, den wir bis-her übersahen? Beym leidenden Gefühl, beym Ge-ruch und Geschmack ward das Objekt oder Theiledesselben mit uns Eins; wir haßten und liebten,begehrten und schcueten in - und für uns. Auchbey dem tastenden Gefühl war noch kein Mediumzwischen uns und dem Gegenstände, den wir unsrerNatur zueigneten —
C. Hier aber steht zwischen uns und dem Ge-genstände das wirksame Medium rein und un-wandelbar da, in ihm selbst die Regel zer-