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Vieles auf Einmal, und zwar im richtigstenMaas, in den bestimmteren Gegensätzen und Schran-ken vor die Seele bringt, und so lange wir wollen,fest hält. Der tastenden Hand entwich ein Lheilnach dem andern; diese Ordnung stehet da, undwenn ich den Gesichtspunkt verändere, sehe ich einneues, eben so festes und reiches Gemählde, von ei-ner neuen, endlich von allen Seiten.
E. Setzen wir hinzu, daß mittelst des Licht-strahls, wo meine Hand nicht hintasten kann, meinAuge hintastet. Den ganzen Umriß schöner Gestal-ten empfängt und umfangt es; es reicht durch Wol-ken , durch Hüllen und Gewände. Wenn ihm derinnere Bau des Körpers bekannt ist, stehet es durchdie Haut das Spiel der Muskeln, den Knochenbau,den Lauf der Adern, mittelst des Lichtstrahls tastend,
B. Vor allem aber, es stehet in jedem Einzel-nen das Eins, ein Ganzes. Dieß steht es, frü-her als einzelne Theile, in allen Theilcn auf Ein-mal, und fließt sodann vom Ganzen guf seine Glie-der. Die hellcste Synthesis, ein unwandelbaresEins zu constituiren, ist das Geschäft des Sinnes,dem wir die größte Wandelbarkeit zuschreiben, undseines Mediums, des Lichts. Durch einen Punkttrifft es, faßt zusammen und bindet. Giebt es eineklarere, festere, schönere Einheit, als diesen Punktder Licht-Einheit i Da nun kein Lichtpunkt obntAusstralung nach allen Seiten, kein Punkt im sicht-lichen Raum ohne Weiten und Raume zu allen Sei-ten hingedacht werden kann; welche Welt unzecstvht-barheller Harmonie und Ordnung tritt vor uns!
A. Wenn diese Welt der Haltung also sich