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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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und Schönen.

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Objekt« in vcrschiedne Grade der Helle und Dunkel-heit; dadurch wird eine unveränderliche Ordnungdes Mit- und Nebeneinander im sichtli-chen, wie dort im körperlichen Räume. Ein Punkt,der Lichtpunkt entscheidet. Dort ertastete sich dasGefühl ekne Mitte mübsam; cS ermaaß aus ihrSymmetrie, Verhältnisse in Wirkungen strebenderKräfte, zwar sicher, aber dunkel und langsam, hiersteht alles auf einmal da in hcllgezeichncten Linienund Figuren. Eins .Zauberhand, der Finger derGottheit zeichnet sie uns vor.

A. Darf die Einbildungskraft mit diesen Gese-tzen der Haltung spielen t

E. Ein Künstler, der mit der Haltung desLichts zu spielen gedächte, wäre ein Wahnsinniger -,der Spott einerndtcte, vom gemeinsten Auge.Erkann ja nicht sehen, wird man sagen; sonst würdeer nicht so zeichnen." Haltung der Figuren in ihrenGliedern, Zusammenstellung derselben neben-, vor-,hinter einander; allgemeiner Zusammenhalt derselbenim Hell und Dunkel; und wo es Farben gilt, dieBeobachtung jeder Localfarbe, die Verschmelzung, derWiderschein derselben; in Ansehung des ganzen Ge-mahldes endlich die Harmonie aller mit allen Far-ben, sind unerläßliche Pflichten eines Zeichners undFarbengebers. Die kleinste Abweichung, geschweigeein willkührliches Spiel, eine phantastische Behand-lung derselben, zernichtet seine ganze Kunst.

A. Diese unzerstohrliche Haltung also, dieseOrdnung der Dinge neben-, vor-, hinter einander,ist sie Quell einer angenehmen Empfindung?

B. Einer der angenehmsten, indem sie uns ein