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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
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V o m ?lngeI, c h m e n

si'e jene körperlichen Darstellungen mit diesen gemahl-len Verstellungen vergleichen, bepde zur Identitätknüpfen, aus Merkmahlen des mehreren Lichts, desdunkler» Schattens, durch Hülfe mancherley oft trü-gender Erfahrungen, Urtheilc auf Nahe und Ferneder Dinge wagen, sich also eine sichtl iche Weltharmonisch der f ü hlbare n ordnen. Kinder, Schwach-sehende thun cs noch; in Fällen, wo beyde Sinnemit einander zu streiten scheinen, haben wir alle kei-ne andre Auskunft, kein Mittel zur Vereinigung derSinne, als das Gefühl leibhafter Formen. DasGesicht also auf einem gemahlten Flächenraum giebtuns nur Umrisse, Figuren, Farben.

E. Giebt cs damit nicht gnug? Nicht etwanur eine neue Sprache, ein verkürztes Alphabetfür jene im Dunkeln ertastete Gefühle, deren .Ob-jekte es auf eine Tafel mahlt, und den Körper ineine pcojicirte Flache verwandelt; sondern heili-ge Macht! das allgegenwärtige Licht schafft unsgleichsam auf einmal zu Allgegenwärtigen um. EineWelt von Gegenständen, die wir sin Dunkeln unslangsam, oft vergessend, selten vollständig hervorta-stcn, oder aus den Aeußerungen andrer Sinne nurahnen mußten, stellet Ein Lichtstrahl dem Auge, unddadurch der ganzen Seele, wie ein großes Mit-und Nebeneinander vor, nach ewigen Gesetzengeordnet.

A. Welches wären diese ewigen Gesetze? Wirtreten vor die heilige Lichttafel dkr Schöpfung.

E. Zuerst und vor Allem Haltung. EinPunkt ist der hclleste im Auge und im Object; aufihn fallt der Lichtstrahl. Zu allen Seiten treten die