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Vom Angenehmen
oder weniger von uns erkannt, aber erkennbar, selbstauf. Dies füblt unser Sinn; wir genießen dieFrüchte dieser harmonischen Zusammenordnung; al-les Unangenehme und Widrige, alle Leiden machenuns darauf auch wider Willen aufmerkcnd. Dergemcmste Finger versteht, daß eine Spitze steche, eineScharfe schneide, daß also, wo die Natur derglei-chen Glieder der Distel, dem Schwcrdfssch, demRachen des Ungeheuers verlieh, sie auch an ihmWerkzeuge seiner Erhaltung durch fortsiofiende oderzermalmende Kräfte seyn sollen, daß sie sich, alssolche, die sie sind, reel barste lle» und unscrmGefühl sehr empfindlich werden. Auf gleiche Weiseerkennet der Sinn und in ihm der Verstand dasSanftgehogenc, das mit sich und dem Gefühl Uebcr-einstimmende, das in sich selbst Beschlossene, Um-schrankte. Je mehr Ideen der Sinn dem Verstän-de, in gehörigem Maas, in einer angemessenen Zeitgewähret, je tiefer, reicher, ausgedrücklcr diese Ide-en sind, desto schöner erscheint die Gestalt dem Ver-stände. Unselig wäre das Geschöpf, das in ewigerDisharmonie mit sich selbst und allen Einrichtungender Natur lebte; es lebte nicht oder schmerzhaft;seine Existenz ist undenkbar. Flach und oberflächlichempfände ein Geschöpf, das in allem Angenehmenei» D. u a si - N i c h t s empfände. Vor dieser Schein-welt ebne Begriff und Zweck wollen wir uns wievor dem Tartarus scheuen, dem Reich der Schattenund Träume.
B. Sammle» wir diese Bemerkungen, so er-geben sich daraus folgende Resultate:
r. Was empfunden werde» soll, muß Etwas