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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
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Vom Angenehmen

unter diesem Doch wohnen wir, mit einer Abwechrselung der Nncht und des Tages, über allen Aus-druck erhaben und freundlich.

A. Die Luft, wenn in Stoßen, oder in Wir-belungen der Sturm ausgebrauset hat und sie sichsanft zur Ruhe senket; noch webet das Laub, nochschwanken die Gipfel, bis auch sie ermatten, nochhorchend gleichsam, ob alles Feindliche schlaft.

E. Das Meer, in prächtigen Wellen hob esder Sturm empor; unzahlbar verschieden waren sei-ne Vertiefungen und Wasserbcrge. Der Sturm sank,und in den schönsten Uebergangcn legen sich unterihm die Wellen zur glatten Fläche nieder. Ein Occ-an schöner Formen in Ruhe und in Bewegung.

A. Am Himmel rollen die glanzenden Kugelnhinauf und hinab, Urbilder der sanftesten Bewegungjm Lauf wie in der Gestalt. Und dort steht amHimmel die zurückgeworfene Glorie der Sonne, derfarbigflammende Bogen.

C. Auf der Erde Linien der Wohlgestalt, anjeder Hervorbringung derselben in Ruhe und in Be-wegung. Die spitzen Pfeiler des Himmels rundetdie Zeit ab; sanfte Linien fließen von Bergen zuBergen. Man reiset mit ihnen; das Auge hangtan ihnen und verfolgt sie. Verhaßt wird uns einezackige Gegend; eine nichtssagende, charakterlosewird uns langweilig. Wo die Natur sich mächtig inBergen, sanft in Thälern bezeichnet, da stiegt unserMuch in kühnem Traum empor, da wohnt im Bu-sen des Thals unsre stille Seele.

A. Jm Thale schlangelt sich ein Fluß. Als er