und Schönen.
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A. Lassen wir also diese „Kritik des Schönenohne Begriffe und Vorstellung," und bleiben beymwahren G e m e i n si n n , dem Urtheil aus Grün-den: denn der natürliche Verstand, den jene Kritik
unter dem Namen des populären Verstandes tiefhinabsetzt, vermißt sich nie ohne Gründe zu urthei-len, so oft er sich auch an ihnen betrüge. Einerblindgebohrnen Bäuerin ward die Frage vorgelegt:welcher Tisch schöner, d. i. ihr angenehmer sev, obder viereckige oder der runde? „Der ovale, antwor-tete sie: denn daran stößt man sich weniger, als
an den Ecken des ändern, an ihm ist alles auch an-genehmer beysammen" u. f. Dergleichen Urtheilcüber Wohlgestalt und Schicklichkeit der Theile zueinander, über das angenehm - Zweckmäßige der Na-tur - und Kunstproducte höret man im gemeinen Le-ben vom gesunden Verstände allenthalben, wenn sichder spielende mit Kriteleyen und Wahnbcgriffen auf-halt. Woher dies? Die Natur hat uns allenthal-ben mit dem Angenehm -Zweckmäßigen undZweckmäßig-Angenehmen so reich umgeben,Und beyde in einander so genau verschmelzt, daß nurein verwöhnter Sinn sie trennen Mag. Wir öffnenz. B. das Auge und sehen den HimMel, was sichetbuch der gemeinste Sinn in ihm?
E. Ein schönes Gewölbe, so sanft gebogen, dieHobe Zeltdecke so gleichmäßig gespannt und geründet,daß er nicht anders, als mit hciterM Blick Zu ihrhinauf sicht. Sie tragt sich selbst, die erhabne He-misphäre , am Ende des Horizonts gespannt auf dieewigen Pfeiler der Berge. Beyde Gestalten, derFestigkeit und Schönheit, heben und stützen einander;
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