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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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und Schöllen,

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fange, dem Mittelpunkt und dem Maus ihrer Kräfte.Den Inbegriff ciller Linie», sowohl der Festigkeit, cilsder Bewegungen, macht uns der Kreis, die Kugelsichtbar; in ihr kann alles bezeichnet und zur An-schauung gebracht werden: Ruhe in ihrem Mittel-

punkt, Bewegung in ihrem Umkreise, in ihren Aus-schnitten und Beugungen, jede Art, jeder Grad derBewegung, Festigkeit in ihrcln Durchmesser, >>, je-dem auf ihren Mittelpunkt gestützte» Winkel, KeineLinie, keine Gestalt und Umgränzung der Naturist ein willkührliches Spiel; an Körpern ist sie-deln tastenden Sinn sogar, reeller Ausdruckihres WeseNs, ihres S epN S, zusammenge-setzt aus Solidität und auS Kräften, inRücksicht auf R u h e und Bcwcgu n g.

A. Alch wird's bey allen Gestalten auch einMaximum ihres Dasepns - einen Punkt ihrerVollkommenheit geben?

C. Bey jedem Thcil jedes Ganzen sogar gibt'sein Maximum seiner Art, Wo Regeln einandereinschrank.n, so daß, was nach Einer Regel zunimmt-nach einer andern abnehmeN muß, wird immer einMaximum oder Minimum, nach Rücksicht aufMittel und Zweck, in Ruhe oder in Bewegung»Die sinnliche Wahrnehmung dieses Maximum in al-len dahinstrcbenden Mitteln und Kräften ist dasGefühl der Vollkommenheit eines Dinges, seineSchönheit.

B, Das Alles wird UNS die kritische Philoso-phie nicht zuqebem Das Wohlgefallen ihrer ,,Gc-schmacksurthcile" aus allen Sinnen und Kräften der

Herders Werke z. Phil. u. Gesch. XV. E /entt/Kan".