und Schönen.
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waS sich sanft wendet und windet, was sich liebtund aufsteigt, oder senkt und niedcrstießt, bey Ver-jüngungen an Stengel und Stamm, an Äesten undBaum, bey Convolveln, Knospen, Kelchen, Blatternund Früchten immer nur die Schlange denken? Un-zählige Biegungen von der Spirallinie und Conchoi-de an, alle Undulationen hindurch, sind nach Be-schaffenheit des Zwecks der Bewegung den vcrschied-nen Gestalten der Natur aus eine so eigne Art zu-gemcssen, daß jede nur an ihrem Körper bedeutet,was sie bedeuten soll. Keine Biegung, die zwischendem Eirkel und der geraden Linie liegt, möchte ichihres größeren oder kleineren Antheils am Ausdruckschöner Bewegung berauben.
A. Also gäbe es keine eigentliche Linie desReizes?
C. Wenn dies Wort die Charis der Grie-chen, die veurwtas der Römer bedeuten soll, so hatman, dünkt mich, den Namen der zartesten Bewe-gung hier gemißbcaucht. Eine Linie drückt so we-nig jeden Reiz jeder lebendigen Bewegung aus, sowenig sich die Charis in zwei Gestalten und Bewe-gungen gleich offenbaret.
A. Bleiben wir also bey unfern bestimmtenKörpern. Da wir Einen Körper der höchsten F e -stigkeit, den Würfel, Einen der vielseitigstenBeweglichkeit, die Kugel fanden; wie? wenn
zu Hagedorn« Betrachtungen über die Mahle-rey (Lcipz. 176a.) LH. 2. S. 79b. eben so beschei-den, ol« gründlich urtheilt.