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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
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Dom Angenehmen

Indessen auch als Spielwcek verlaugnct sie ihrenCharakter nicht, wie alle wohlgewahltc Verzierungenzeigen. Die schönen Arabesken Raphaels und derAlten, selbst die Verzierungen der Kunst, die mitZicrathen am sparsamsten seyn muß, der Baukunstzeigen dieß in den schönsten Erweisen.

A. Man schrieb und sprach einmal viel von derSchlangenlinie, als der Linie der Schönheit.

E. Der Name ist unbestimmt, weil er nichtsagt, in welcher Richtung und mit welcher Biegungdie Linie sich schwingen soll, ob einförmig oder ab-weichend. Anders schlangelt sich die Schlange aufihrem geraden Gange; anders wenn sie sich hebt,anders wenn sie Ringe flicht u. f. Allgemein aberkann der Name nichts auSdrücken, als eine sanfteoder stacker fortschießende, endlich eine heftige Be-wegung. *) Warum soll ich mir aber bey Allem,

*) Schon Michel- Angelo Lachte an die llguvaserpontinata, die er aber mit der xirainiäale,dem cono, der kiainina elel koco verband. Pa-tent untersuchte die Linie der körperlichen Schön-heit, cte8 conto,>r8 cle^ans, äos inslexion»äonoes et lento- mathematisch, es war nichtfein, daß man ihn, der viele Gegner hatte, durchSpott abschreckte. Zu unsrer lIeit brachte Ho-garth, der nichts minder, als ein Mahler derSchönheit war, die Wellen - und Schlangenlinie,als den Contour des Reizes und der Schönheit inBewegung, über dessen Zergliederung de«Schönen (übersetzt, Berlin i7bi».) der Anhang