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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
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Vom Angenehmen

Erhaltung unsres JchS einkchränkten. Am Univer-sum nähmen wir sodann keinen weitern Antheil, alssofern >s auf unser lcidcntlichcs Gefühl wirkte, undannehmlich oder unangenehm unserm Körper sich mit-theilte. Der Maulwurf und die Auster, wofern siedurch Licht und Schall am Unermeßlichen Thcil neh-men , wären reicher begabet. Die Natur gab unsumfassendere Sinne, Gesicht und Gehör.

E. Vergessen wir den Sinn des tastendenGefühls nicht! der in dem, was er uns giebt,mit Unrecht zu den gröberen Sinnen gezähltwird. Nicht blos als Helfer und Prüfer stehet erdem Gesicht und Gehör Key; jenem giebt er sogarseine festesten Grundbegriffe, ohne welche das Augenur -F lachen, Umrisse und Farben wahr-nahmc.

A. Das hat uns Berkeley gelehrt,*) unddie seitdem gemachten Erfahrungen mit Blindgebor-nen haben seine Theorie bestätigt. Gabe nicht alsovielleicht auch das tastende Gefühl mit Wohl-gefallen des inneren Sinnes, uns Begriffe vom Schö-nen f Die blos.leidcntlichen Unannehmlichkeiten desScharfen, Spitzigen, Rauhen u. f., setzen wir da-

*) Lcrleele)- ou ilio priuoiples ok human lrnov-lechgs und seine uev rlicor^ ok Vision. 6. Ver-leeleg-'s vorles Vol. I. I,omk. 178 >. Oillerorlettres sur los aveugles und die über Blindge-borne und Sehendgewordne von Chcselden ge-machten Bemerkungen in Smith- KästnersOptik, P r i e s t l e y - KI üg e ls Geschichte derOptik u. f.