und Schönen.
LI
„Geschmacksurtheil aus logischenFunctionen" verschont wünschen.
B. Damit kann es nicht verschont werden, dennvon lauter „Eeschmacksurtheilen, aus logischen Func-tionen geurcheilt," ist in der Kritik die Rede. „DasGeschmacksurtheil ist ästhetisch. Das Wohlge-fallen, welches das Geschmacksurtheil bestimmt, istohne alles Interesse. Und doch beruht dasGeschmacksurtheil auf Gründen a priori; es ist vomBegriff der Vollkommenheit gänzlich unabhängig u. f."
A. Mich dünkt, wir waren gestern auf einem«benern Wege; wie, wenn wir dahin ruhig zurück-kehrten? Wir sahen, daß auch bey den dunkelstenSinnen unser Gefühl von Lust und Unlust auf et-was sehr Wesentlichem, aus der Erhaltung un-sres Seynsund Wohlseyns ruhe, daß derfühlende Sinn selbst nichts anders sey, als eine Macht,das ihm Harmonische sich mit einer Empfin-dung dieser Harmonie, d. i. des Genusses anzueig-nen; dagegen das Feindliche kräftig von sich zuentfernen. Wir sahen, daß zu Ausübung der letzt-genannten Energie die Natur uns, nach Beschaffen-heit des Sinnes, mit einer weckenden Vorahnungbegabt habe, und daß auf dem regen Spiel dieserKräfte das Wohlbefinden unserer Sinnlichkeit,die Eudämonie der Gesundheit beruhe. Wollten wirnicht mit gleich ruhigem Schritt zur Region derfeineren Sinne hinaufstcigcn'?
Also dann. Gewiß waren wir von der Naturstiefmütterlich-karg auSgestattete Wesen, wenn unzunsre Sinnen und Triebe blos auf die thie rische