Vom Angenehmen
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psindende, wissen könne, daß etwas allgemein gefallt,sagt mir die Erklärung nicht, und daß ich dasnur schön finden solle, was allgemein gefallt,daß mein Urtheil Urtheil der Menge sepn müsse,damit cs ein ästhetisches Urtheil werde, erniedrigt di«Schönheit. Das reinste Schöne wird nur von denWenigsten erkannt und geliebt, wie es geliebt werdenwill; der große Haufe haftet am Niedrigen, amGemeinen. Aber auch dieser nicht einmal urtheiltganz oh ne Begriffe, so grob oder entlehnt sieseyn mögen.
A. Und eine „Form der Zweckmäßigkeit, die ichohne Vorstellung eines Zwecks wahrnehme,"ist auch schwer - begreiflich. Wäre sie cs aber auchnicht; das bloße Wahrnehmen einer Form istnicht Empfindung., die Form des Zweckmäßigenuncmpfundcn ist nicht Schönheit. Alle drei Erklä-rungen gehen das Wesen der Schönheit gerade vvr-bey , und führen auf weite Abwege. Die vierte end-lich, „daß etwas ohne Begriff erkannt, als Ge-genstand eines nothwendigen Wohlgefallen-ohne Begriff erkannt werden könne," ist einhohes Rathsel.
E. Wie konnte auch aus logischen Func-tionen zu urtheilen der Begriff des Schönenaufgesucht, und diese Rücksichten Momentegenannt werden? Das Schone und die Schönheitnach Quantität, Qualität und Relationbestimmen, d. i. wagen, messen, visiren und abur-thcilen, entfernt vom ersten Begriff der Schönheit.Nach solchen Principien und Erklärungen würde ichmein Ohr mit dem hart-zusammengesetzten Rainen