und Schönen.
rZ
bcn, zu stärken? Wein an der Parade eines Ge-schmacksurtheils liegt, wer nur schmeckt, um zu ur-theilen, wie nennen wir den ?
B. „Die Momente, worauf diese Urtheils-kraft in ihrer Reflexion Acht hat, sind nach Anlei-tung der logischen Funktionen zu urth ei-len aufgesucht: denn im Geschmacksurtheil istimmer noch eine Beziehung auf den Verstandenthalten*)
C. Nebel, wenn sie nicht enthalten wäre. Den-noch sagt das zweyte Moment: „schön ist, waS
ohne Begriffe gefällt." Das dritte redet voneiner „Form der Zweckmäßigkeit ohne Vorstel-lung eines Zwecks." Das vierte von einem „Er-kennen des Gegenstandes eines nothwendigenWohlgefallens, ohne Begriff;" Urtheile obneBegriff, ohne Vorstellung eines Zwecks der beurtheil-ten Sache wären also kritische Geschmacksurtheile?Uebcrhaupt aber, was sagen alle vier Erklärungenvom Wesen des Schönen? Nichts. Die erste:„schön ist, was ohne Interesse gefallt," ist blvs ver-neinend; und dabey falsch verneinend: denn nichts
kann ohne Interesse gefallen, und die Schönheit hatfür den Empfindenden gerade das höchste Interesse.Die zweyte Erklärung sagt mit eben dem innernWiderspruch eben so wenig. „Was ohne Begriffegefällt," erklärt nichts; daß etwas ohne Begriffegefallen, ja allgemein gefallen könne, ist wider dieNatur und Erfahrung. Ueberdem wie ich, der Em-
B -
*) S. l».