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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
19
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und Schönen.

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bcn, zu stärken? Wein an der Parade eines Ge-schmacksurtheils liegt, wer nur schmeckt, um zu ur-theilen, wie nennen wir den ?

B.Die Momente, worauf diese Urtheils-kraft in ihrer Reflexion Acht hat, sind nach Anlei-tung der logischen Funktionen zu urth ei-len aufgesucht: denn im Geschmacksurtheil istimmer noch eine Beziehung auf den Verstandenthalten*)

C. Nebel, wenn sie nicht enthalten wäre. Den-noch sagt das zweyte Moment:schön ist, waS

ohne Begriffe gefällt." Das dritte redet voneinerForm der Zweckmäßigkeit ohne Vorstel-lung eines Zwecks." Das vierte von einemEr-kennen des Gegenstandes eines nothwendigenWohlgefallens, ohne Begriff;" Urtheile obneBegriff, ohne Vorstellung eines Zwecks der beurtheil-ten Sache wären also kritische Geschmacksurtheile?Uebcrhaupt aber, was sagen alle vier Erklärungenvom Wesen des Schönen? Nichts. Die erste:schön ist, was ohne Interesse gefallt," ist blvs ver-neinend; und dabey falsch verneinend: denn nichts

kann ohne Interesse gefallen, und die Schönheit hatfür den Empfindenden gerade das höchste Interesse.Die zweyte Erklärung sagt mit eben dem innernWiderspruch eben so wenig.Was ohne Begriffegefällt," erklärt nichts; daß etwas ohne Begriffegefallen, ja allgemein gefallen könne, ist wider dieNatur und Erfahrung. Ueberdem wie ich, der Em-

B -

*) S. l».