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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
18
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Vom Angenehmen

(den Geschmacksurtheilen) in Betrachtung gezogenwerden. Aus diesem dritten Moment folgt die drit-te Erklärung dcS Schönen: Schönheit ist Form

der Zweckmäßigkeit eines Gegenstandes, sofernsie ohne Vorstellung eines Zwecks an ihmwahrgcnommen wird." *)

Viertes Moment des Geschmacksurtheilsnach der Modalität des Wohlgefallens an denGegenständen. Schön ist, was ohne Begriff,als Gegenstand eines nvth wendigen Wohlge-fallens erkannt wird. "

E. Sie scherzen.

B. Lesen Sie selbst.

E. So wünschte ich zu erfahren, was hier Mo-ment heiße? Ists Punkt der Neigung oder Be-wegung, in dem etwas schön ist? Oder ists Au-genblick der Betrachtung, in dem ich das Schöneerkenne? warum sodann vier Momente? Oder (dadie Kritik gern mathematisch spricht) , ist Momentdas Product der Schwere der Schönheit in die Ge-schwindigkeit, mit welcher sie sich beweget? Oder

B. Die Kritik spricht:Das Geschmacksur-thcil ist ästhetisch. Die Definition des Ge-schmacks, welche hier zum Grunde gelegt wird, ist:daß er das Vermögen der Beurtheilungdes Schönen s e y."**)

E. Also kostet mein Geschmack, aber nur, umurlheilen zu können ? nicht zu genießen, mich zu la-

*) S. 6o.

*') S. 3. Note