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Vom Angenehmen
(den Geschmacksurtheilen) in Betrachtung gezogenwerden. Aus diesem dritten Moment folgt die drit-te Erklärung dcS Schönen: Schönheit ist Form
der Zweckmäßigkeit eines Gegenstandes, sofernsie ohne Vorstellung eines Zwecks an ihmwahrgcnommen wird." *)
„Viertes Moment des Geschmacksurtheilsnach der Modalität des Wohlgefallens an denGegenständen. Schön ist, was ohne Begriff,als Gegenstand eines nvth wendigen Wohlge-fallens erkannt wird. "
E. Sie scherzen.
B. Lesen Sie selbst.
E. So wünschte ich zu erfahren, was hier Mo-ment heiße? Ists Punkt der Neigung oder Be-wegung, in dem etwas schön ist? Oder ists Au-genblick der Betrachtung, in dem ich das Schöneerkenne? warum sodann vier Momente? Oder (dadie Kritik gern mathematisch spricht) , ist Momentdas Product der Schwere der Schönheit in die Ge-schwindigkeit, mit welcher sie sich beweget? Oder —
B. Die Kritik spricht: „Das Geschmacksur-thcil ist ästhetisch. Die Definition des Ge-schmacks, welche hier zum Grunde gelegt wird, ist:daß er das Vermögen der Beurtheilungdes Schönen s e y."**)
E. Also kostet mein Geschmack, aber nur, umurlheilen zu können ? nicht zu genießen, mich zu la-
*) S. 6o.
*') S. 3. Note