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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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und Schönen.

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U. Und diese Beschreibungen fangen imm rso gern von den Aasivi, von ken holden Lüft.nan

C. Sind wir nicht in ein Element gesenkt,das uns so oft feindlich begegnet? aus dem wir zu-weilen gar Pest und Tod cinathmcn? Unsre vielver-anderliche atmosphärische Luft ist eine Last, die unsdrückt, die uns Krankheiten und Quaal bereitet.Das erste Gefühl, womit ein Kind die Welt be-grüßt, in seinem neuen Element ist Frost undbeschwerliches Akhmen: daher seine erste Stimme

Weinen. Jedes unangenehme Gefühl, das uns mitSchauder übergießt, ist dem Frost abrlich;dies empfinden wir bei jedem Schrecken, vor je-dem Abgrunde einer drohenden Gefahr, bis es et-wa die Angst in eine fieberhafte Hitze auflöset. MitRecht also ist der erste Wunsch unsrer sinnliche» Li-tanei:Himmel! bewahre uns vor Schauder und

Frost, gib uns milde Lüste."

A. Hatte uns aber die Natur umsonst mitdiesem schauderhaften Vorgefühl unangenehmer Em-pfindungen begäbet?

E. Gewiß nicht; sie bat uns damit gegen dieAnfalle des Unangenehmen selbst gcwaffnct. Schau-dernd tritt unser Gefühl auf seinen Mittelpunkt zu-sammen und ermannet sich; wir rüstcn uns zumWiderstande oder zur Tapferkeit im Ertragen. BeimAbscheu selbst

A. Was nennen wir Abscheu?

E. Ein Zurücklreten vor dem Widrigsten, vordem, was uns Untergang drohet. Es ist der mach-

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