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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
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C. Kein schicklicheres, als das Watt ange-nehm selbst. Angenehm ist, was unser Sinngern annimmt, was ihm genehm, d. i. ange-messen ist, was er im Empfangen genehmigt.Unangcn.hm, was ihm widert, was, seiner Orga-nisation nicht gemäß, ihn stöhrt oder zcrstöhrt.

A. Getrauen wir uns, dies von jedem Sinnzu behaupten?

E. Von Jedem. Was sagen alle Ausdrückedes Schmerzes? Er ängstiget, d. i. er verengtunser Dasevn, ec schneidet, er zermalmet.Wir sprechen von einem brennenden, drücken-den, quälenden, kochenden Schmerz. InDante's Hölle, wo die Verdammten so vielfachgepeinigt werden, in jenen Klagen und Verwünschun-gen, die in Trauerspielen ertönen; alles spricht voneinem zerreisfenden, beklemmenden, dasfreie und fröhliche Daseyn anfeindende n Zustande.

A. Dagegen angeneh m ist

E. Was unser Daseyn erweitert, frei macht,erfreuet. Die Dichter des Paradieses, die Schilde-rer jedes Elysiums, was geben sie uns zu sühlcn?Angenehme Lüfte wehen die Seligen an; ihr elasti-sches Daseyn, ungekrankt, unbeängstigt, lebet undwebt froh und frei.

keine Empfindungen, aber auch keine subjektivesind ohne Object möglich. Denn empfindenheißt, etwas sich innig anfinden, den Fund sichzueianen; dies setzt immer ein Object, dasichfinde (und wäre es in mir selbst etwas), zumGrunde.