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Vom Angenehmen
tige Repuls der Natur, der Jedes Lebendige vonseinem plötzlichen Verderben zurückscheuchet.
U. Jedes Lebendige?
C. Jedes Lebendige liebt sein Leben und ver-abscheut seine Auflösung. Daher die Seyendes flüchtigen Rosses vor dem tobten oder auchnur ächzenden, gequälten Roß. Daher — dochwer könnte aus der ganzen lebenden Schöpfungdiese Gefühle des Abscheus, wirksame Stacheln zuErhaltung des Lebens und Wohlfeyns, hernennen,herzählcn?
A. Was sagen wir nun? Gnügt uns die Er-klärung des Angenehmen, daß es den Sinnen inder Empfindung gefalle, auch wenn wir von allemDisputat des Urtheils, warum es gefalle, abstän-den?
E. So löslich und gefällig hat uns die Naturnicht gehalten, daß unsre gestimmte mächtige Sinn-lichkeit blos mit Gefallen und Nichkgefal-len afsicirt werde, und in diesem Traghimmelschwebe. Im Angenehmen und Unangenehmen zie-het und knüpft sie die Bande fester.
B. Das holet die Kritik selbst nach. Siespricht: „das Wohlgefallen am Angenehme» ist mitInteresse verbunden. Daß mein Urtheil übereinen Gegenstand, dadurch ich ihn für angenehmerkläre, ein Interesse an demselben aus-drücke, ist daraus s rhon klar, daß es (das U r-thcil) durch Empfindung eine Begierde nach der-gleichen Gegenständen rege macht, mithin dasWohlgefallen, nicht das bloße Urtheil über ihn,