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Zur Philosophie und Geschichte Theil 15 (1820) Kalligone
Entstehung
Seite
XXI
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Vorrede.

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selbst im gemeinen Gespräch kein Urthcil verste-hen kann, bis er es sich mit augenscheinlicherMühe in die kritische Sprache übersetzte, undes sodann von sich giebttranscendental-kritisch,"wer selbst mit Gort und mit seinem Weibe nichtanders alstranscendental-kritisch" zu sprechenweiß, o der ist lahm, lahm an Worten, an Ge-danken, und gewiß lahm in Führung des Lebens.Welcher Gott, welcher Heilige hilft ihm zumeignen Gebrauch seiner Glieder?

Ein schönes Zeichen der fortwährenden Ju-gendkraft des Urhebers der kritischen Philosophiewäre es, wenn Er selbst, nachdem er die über-oder gegen seinen Willen erfolgten Wirkungenseiner Philosophie erlebt hat, sich von ihnen los-sagte, den Misbrauch derselben öffentlich bezeug-te, und seinen primitiven Zweck erklärte,Nutz-lose Spekulation abzuthun, nicht aber durch ei-nen dem Schein nach immer vollendeten, derWahrheit nach nie endenden TranscendentaliS-mus Dornen ewiger Spekulation zu pflanzen."Die beste Absicht kann misrathen; ein offnesGeständnis?, daß sie misrathen sey, zeigt den Un-ternehmenden großer als sein Werk und als sei-ne Absicht.

Die kritisch - idealistische Transccndentalphi-losophen wollen wir sodann sammtlich und son-ders in Eine Stadt thun, wo sie abgesondertvon allen gebohrncn Menschen (denn sie sindnicht gebohren) sich idealistisch Brod backen und