VI
Vorrede.
und die Macht gegeben wird, sich vor aller undohne alle Erfahrung die Natur zu schaffen,wenn ihr, (der ein ewiger Jrrschein von Paralo-gismen vor- und nachlaufcn soll, ihr, die angeb-lich in einem Gehänge von Antinomicen ihremWesen nach schwebet,) dennoch auch der Beruf an-gewiesen wird, auf absolute Allheit und absoluteNothwendigkeit hinauszuzielen, diese durch einereine Synthese a priori , durch allgemein gültigePosiulate nicht zu erweisen, sondern zu ersodernund von Vollendung des menschlichen Wissens zureden, wo kaum etwas angefangcn worden u. f.Davon durfte bei einem Werk die Rede seyn, zudessen Mitvollcndung Jedermann aufgefordertwar*), bei einem Werk, das diese Mitarbeit Jeder-mann aufgcdrungcn hatte**). Wer wollte für al-le zukünftige Zeiten die reine Gesammtvernunft al-ler vernünftigen Wesen nicht mit vollenden helfen?
Wie an den Früchten den Baum, so erkenntman eine Lehre an ihrer W irku n g; die Wirkungdieser Philosophie liegt am Tage. Bei der rühm-lichsten Absicht konnte auf dem genommenen We-ge nichts erfolgen als:
e. Die Errichtung eines Reichs unendlicherHirngespinste, blinder Anschauungen,Phantasmen, Schematismen, leerer
*) S. den Schluß der Bernunftkritik und die Einlei-tung.
"> S. Prolcgomenen zu jeder künftigen Metaphysik«. s.