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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r o n.

geben. Hier keine Nacheiferungen; es sey denn,wen die goldene Lever Apolls selbst weckt; aber vielGefühl, Geschmack, Erklärung. Auf dieser Klassesind die Blumen und die Krone der lateinischenSprache: die Virgile und Horaze, die Eiceronen mitihrer Philosophie und höchsten Rede, die Pliniusseund Tacitus: die größten Muster also antiker Poetikund Poesie, antiker Rhetorik und Rede, antiker Po-litik und Naturhistocie welche Welt, wahre Ge-lehrte, Weise aus der alten Welt. Römische «Fach-gelehrte zu bilden, die die Rümer kennen! Wie vielhabe ich selbst noch auf solche Art zu studiren!Griechisch endlich, ist das unter den Antiken,was französisch unter Modernen war. Auch derbloße Theologe fangt nicht mit dem lateinischen Te-stament und der höllischen Grammatik, sondern miteiner recllen Grammatik, deren wir viele haben, undsogleich mit Lesen des Herodots, Lcnvphons, Luciansund Homers an. Wohlverstanden in einem Cirkugvon Zeit, Fortschritten und Wissenschaften! Hier istdie wahre Blume des Alterthums in Dichtkunst, Ge-schichte, Kunst, Weisheit! welcher Jüngling wird hiernicht, der die lateinische Sprache durchschmeckt hoherathmen und sich in Elysium dünken. Drei Klaffengibts hier: ich bin aber noch zu wenig mit mir selbstüber Methode einig, um sie genau zu bestimmen.Am sichersten, daß sie sich nach dem Latein richten:in der ersten viel gelesen in Herodol und Leno-phon und Lucian, oder im ersten allein. 3» derzweiten viel geschmeckt und bemerkt, in allenprosaischen Gattungen. Im dritten der ganze grie-chische Geist gekostet, in Poesie und was dem an-hangt. Es schadet nichts, daß diese in der Geschichte