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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r o n.

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lebendige iLeclion, rein und vorsichtig. Aber vielwird gelesen, immer Eindrücke, lebendige Bemerkun-gen , cingepflanzt: hier ist also die erste Klasse waSbei der französischen die zweite war: aber wie viel

Worschritte hat nicht auch der Schüler schon?

Die zweite Klaffe fahrt schon gelehrter fort,übt sich in allen Arten des Slyls, und schreibt also.Da sind Livius, und Cicerone» und Sal-lustius und Curtius u. s w. was für eine neueWelt von Reden, Charakteren, Geschichtsschreiberei,Ausdruck, Höflichkeit, Staabswelt! wenig wird über-setzt, denn dies wenigstens nicht Hauptzweck! aberalles lebendig gefühlt, erklärt, Rom gesehen, die ver-schiedenen Zeitalter Roms gesehen, das Antike einerSprache gekostet, Antikes Ohr, Geschmack, Zunge,Geist, Herz gegeben: und Allem nachgeeifcrt! welchGymnasium! welche schöne Morgcnröthe in einerAntiken Welt! welch ein römischer Jüngling wirddas werden! hier also kommt Antike Historiographie,Epistolographic, Rhetorik, Grammatik! man sieht,wie übel, daß man die Rhetorik fürs einzige nimmt!die antike Rhetorik mit der Modernen verwechselt!die antike Historiographie nicht erklärt, die Epistolo-gic zum Muster nimmt, und überhaupt Grammatikeiner antiken Sprache nicht von der Modernen un-terscheidet. Hier wird alles unterschieden, lebendiggekostet, nachgeeifert! in dieser Klasse muß sich derlateinische Styl bilden!

Die dritte folgt: und hier die Poeten: Lukrezund Virgil, Horaz und Ovid, Martial und Juvcnalund Pcrsius, Catull und Tibull. Hier ist das größteFeld, antike Schönheit, Sprache, Geist, Sitten, Ohr,Regiment, Verfassung, Wissenschaften zu füblen zuHerders Werke z. Phil, u, Gesch. XII. Y S-z-Lr-m.