S o p h r o n.
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vorausgegangen ist: denn^in der Geschichte der Gei-ster nach unsrer Zeit, Welt, Sitten, Sprache, gehrsie nicht voraus: zuerst genoffiMcn, verdirbt sie so-
gar: da gegentheils hintennach erscheinend, alles aufsie bereitet und einladct, wie blühende Kinder aufihre blühendere Mutter! O wer hier ein Kenner derGriechen wäre!
In der hebräischen Sprache möchte ich mit Mi-chaelis einig seyn,, sie gar nicht) oder wenigstensmüßte sie mit der kleinsten Auswahl getrieben wer-den, gleichsam der innigste Kreis eines Pythagoras.Cie kommt also sehr .spat, und wird blos als ori-entalische, botanische, poetische Sprache, eines Buchsoder einer Sammlung wegen getrieben, die vortreff-lich ist. Dies ganze Studium ist Pkntosopbie: dieSprache geht zu sehr ab , als sie sprechen, in ihr
schreiben zu können^. Aber als orientalische Natur-
und Nationaldcnkart betrachtet — welch eine Welt!Moses fangt an, und wir lernen seine Lieder selbstwie Kinder — von Abraham bis Moses wird leben-dig zu lesen gesucht: Jacobs Lobgesang und Mirja-nis wird studiert: Moses Leben und Republick stu-
diert, erklärt, und so weit muß man gekommen seyn,um auf Akademie- ^zu wandern. Wer weiter will,geht Josua und die Richter durch, fängt Samuelan, und geht jetzt an die Psalmen, Jesajas und ei-nige Propheten: fahrt in den Königen fort, und
geht mit einer Auswahl der Propheten und Psalmenweiter, u.s.w. — — Hier ist eine Tabelle der Klaffsen der Sprachschule: deutsche Sprache hat Vorsprung,französische folgt, italienische bei manchen — bei an-der,, Lateinisch, Griechisch, Hebräisch; also —
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