also gewettcifett. Hier werden alsdcnn die Schönhei-ten der Sprache recht erklärt und gehäuft, Uni einenoriginalen französischen Styl zu bilden. Uebung undGewohnheit ist überall HauptMeisterin, und so wiedas Lehrbuch der Klasse ein Auszug aus Büffons,Nollels Und allen Geschichten, und ein Katechismusher Menschheit aus Rousseau u. s. w. ist; so ist dasGeschichtbuch der Klaffe nichts minder, als ein Wett-eifer Mit diesen großen Leuten.
Drittens, und endlich kommt die philosophischeGrammatik der Sprache. Bey der Muttersprachehatten wir wenig Bücher; aber wir konnten sie, ebenweil es Muttersprache war, lebendig selbst ableitenUnd bilden. Hier haben wir nicht blvs gute Bücher-RcstaUts, d'ArnaUds, Düklos, Desma-rais, sondern die französische Grammatik istauch die leichteste unter allen Sprachen. Die Spra-che ist einförmig- philosophisch ün sich schon- vernünf-tig : ungleich leichter als dir deutsche und lateinische-also schon sehr bearbeitet — zudem hats auch denVorzug, wenn man an ihr philosophische Gramma-tik recht anfangt, daß ihr Genie zwischen der lateini-schen und unsrer steht: von dieser wird also ausge-gangen, und zU jener zubereitet. Dies Studium isthier also am rechten Dkte, angenehm und bildend:es sagt die Mängel der Sprache- wie ihre Schönhei-ten : es verbindet Lesungen und UebuNgen über dieWerke der großen Autoren selbst. Es über sich immechanischen, physischen, pragmatischen Styl- indemuns die Franzosen in allem, in ihren politücheN, phy-sischen, mechanischen Werken so sehr überlegen sind:übet sich in der Geschichte, wo die französische Spra-che die meisten feinen Unterschiede in Zeilen, Fluß inBildern, Reihe von Gedanken u. s. w. hat: übet