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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
332
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S o- p h r o n.

Guten im Archiv der Schute aufbehalten zu werden.Es versieht sich, daß die gerügten Faulen eben so gutim Archiv der Schule, wie auf der Rolle des Cen-sors mit einer Note aufbehalten werden; nur daßdies jedesmal nur das driktemal geschieht. Am Exa-men, das jährlich einmal öffentlich ist, wird diese Ge-schichte der Akademie laut und zur feyerlichsten Stun-de vorgelesen. Der Lehrer hat eine in seiner Klaffe,wenn er will; die von der Schule bleibt bcy dem Rek-tor, auch äusserliche Ungezogenheiten der Schülerrachezu verhüten. Der Rektor ist selbst der Sekrctair da-von, der es monatlich aus den Uebungen herauszieht,und in den Versammlungen vorliesek.

Nach der Muttersprache folgt die französische:denn sie ist die allgemeinste und unentbehrlichste inEuropa: sie ist nach unsrer Denkart die gcbildeste:der schone Styl und der Ausdruck des Geschmacksist am meisten in ihr geformt; und von ihr in an-dre übertragen: sic ist die leichteste und einförmigste,um an ihr einen kraeAnstus der philosophischenGrammatik zu nehmen: sie ist die ordentlichste zuSachen der Erzählung, der Vernunft und des Rai-sonnemcnts. Sie muß also nach unsrer Welt un-mittelbar auf die Muttersprache folgen, und vor je-der andern, selbst vor der Lateinischen vorausgehen.Ich will, daß selbst der Gelehrte besser französisch alsLatein könne!

Drcy Klassen giebts in ihr: die erste hat zurHauptaufschrift Le b cn; die andre Geschmack;die dritte Vernunft in allem der entgegenge-setzteste Weg von unsrer Bildung, die todt anfangt,pedantisch fortgeht, und mürrisch endigt. Es muß einfranzösischer Lehrer da seyn, der spreche, Ge-