S o p h r o n.
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nicht durch Behorchen der Lektionen, nicht durch Be?richte der Lehrer, nicht durch falsche, vage Explorato-.rien und Examina,„ sondern durch Proben und Ef-fekte kennen. Der Lehrer hatte nichts zu thun, als^ die Schüler dazu anzuhalten, und der Inspektor demLehrer Plan ohne Lehrbuch zu geben: alles lhut sichvon selbst, ohne Bitterkeit. Musterungsbegierve undHerrschsucht. Die erste Klasse, die nicht schreibt,sondern sich nur übt, zeigt diese Uebungen kindlichauf und erzählt desto, mehr: das ist besser als Para-nerische und ^etstunde: das ist das jugendliche Wett-spiel feuriger Kinder. Eine allgemeine Versamm-lungsstunde der Lehrer und Schüler, wo die würdigstenhervorgezogen, die unwürdigsten gesichtet, und ebendadurch auch den Lehrern Aufmunterungen gegebenwerden. Eine freundschaftliche Stunde monatlich un-ter Lehrern, wo man nicht betet, sondern sich bespricht,sich freuet, aufmunterr, ergötzet , als Mitarbeiter ineiner Ernte! — eigentlich Rhetorik und Poetik alsKunst ist noch, nicht hier, sie wirb spater hintenkommen!
Man stehet, daß der Lehrer in jeder StundeMaterialien giebt, der Schüler sie zu Hause, oder inder letzten Viertelstunde ausarbcitet: und der Inspek-tor hat wöchentlich, 9 oder wenigstens 6. Stunden nö-lhig, um alles zu hörm, zu lesen, zu beurkheilen.Man begreift, daß eben damit ein gar zu großesQuantum von selbst Wegfälle. Daraus wird wech-selsweise eine Geschichte der Arbeiten gemacht, wie dieGeschichte des Mcmoirs der Akademie: die bleibt Keyder Schule. Die Anzahl der Correkturen wird jedemSchüler gezeigt, und der Rektor wählt nur die Mei-sterstücke, um zum Denkmal und zur Verewigung der