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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
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S o p h r o n.

trage der Wahrheit: Lebhaftigkeit und Evidenz inBildern, Geschichten und Gemälden: Starke und un-aufgedunffere Empfindung in Situationen der Mensch?heit, Jene erste Methode verdirbt in Briefen, Re-den, Perioden, Ehcien und Versen auf ewig; sie ver-dirbt Denk- und Schreibart: giebt nichts und nimmtvieles, Wahrheit, Lebhaftigkeit, Starke, kurz Natur:fetzt in keine gute, sondern in hundert üble Lagen,auf Lebenszeit, macht sachenlose Pedanten, gekräusel-te Pcriodisten, elende Schulrhetoren, alberne Brief-steller, von denen Deutschland voll ist, ist Gift aufLebenszeit. Die meinige lehrt alles, indem sie nichtszu lehren scheint: sie ist die bildendste Klaffe des Styls,indem sie nichts als ein Register andrer Klassen ist,so wie auch wirklich die Worte nur Register der Ge-danken sind. Sie gewöhnt also dazu, nie eins vomandern zu trennen, noch weniger sich auf Eins ohnedas andre was cinzubilden, und am wenigsten, dasEine gegen das andre zu verachten. Mit ihr erspartman unendlich viel Zeit, unnütze und unmöglicheMühe, die auf jedem andern Wege seyn muß, lhutmit Einem, was nicht durch sieben gclhan werdenkann, bildet sachenreichc Köpfe, indem sie Worte leh-'ret, oder vielmehr umgekehrt, lehrt Worte, indemsie Sachen lehrt, bildet den Philosophen, indem sieden Naturlehrer unterrichtet, und hebt also zwischenLeyden den ewigen Streit auf: bildet den Schrift-steller der Einbildungskraft, indem sie aus der Ge-schichte und Weltkarte unterrichtet, und hebt also zwi-schen Leyden den ewigen Streit auf: bildet den Red-ner, indem sie den Philosophen der Menschheit bildetund hebt also zwischen beyden den ewigen Streit auf.Der Logiker und der Natur-Erklärer wird Eins: