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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
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und was am meisten der Ewigkeit des Gedächtnisseswürdig ist. So lernt man Grammatik aus derSprache; nicht Sprache aus der Grammatik. Solernt man Styl aus dem Sprechen, nicht sprechenaus dem künstlichen Styl. So lerntman die Spra-che der Leidenschaft aus der Natur; nicht diese ausder Kunst. So wicds Gang, erst sprechen, d. i.denken, sprechen, d. n erzählen, sprechen, d.i. bewegen zu lernen; und wozu ist hier nichtder Grund gelegt! Die erste Klaffe der Sprache seyalso Muttersprache, die sich mit den vorigen zusam-menschlingt, und immer Eine Arbeit auf Eine See-le fortsetze. Der Lehrer lehre denken, erzählen, be-wegen: der Schüler lerne diese dcey: so lernt er

sprechen: diese Klasse ist also nicht von den vorigen,der ersten Ordnung durch alle drey Klassen unter-schieden.. Die Wiederholung, und Methode des Leh-rers ist schon Sprachübung.

Aus dieser ersten Ordnung des Sprechensfolgt in der zweyten, das Schreiben: und alsoder Styl. Laß den Schüler die Erfahrungen undVersuche, die er sieht, in aller Wahrheit aufschreiben:die Bilder der Historie und Geographie in allem ih«rem Lichte aufschreiben: die Einleitung in die Ge-

schichte der Religion und Menschheit in aller Stärkeaufschreiben, und er hat alle Uebungen der Schreib-art, weil er alle der Denkart, hat. Er lernt freylichdamit nicht sachenlose, ekle Briefe, Ehrien, Perioden,Reden und Turbatvcrse machen, die bey aller Ord-nung noch Turbatverse, bey allen Materialien Sckul-chrien, bey aller Kunst der Wendung linke Perioden,Hey allem Gcschrey kalte Reden bleiben; aber erlerntwas Besserst Reichthum und Genauigkeit im Vor-