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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
Seite
326
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S o p h e o n,

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ilchen Geistes zu lernen: schön! Sie ists, und dielateinische, so sehr ausgebildcte Grammatik ist dazudie beste. Aber für Kinder? Die Frage wird stu-pide. Welcher Quintaner kann ein Kunststück vonEasibus, Deklinationen, Konjugationen und Syntapisphilosophisch übersehen r Er sieht nichts, als das. tobte Gebäude, das ihm Quaal macht; ohne mate-riellen Nutzen zu habe» , ohne eine Sprache zu ler-nen. So qua.lt er sich hinauf und hat nichts gelernt.Man sage nicht, die tobten Gcda.chtniß - Eindrücke,die er hier von der philosophische» Form einer Spra?che bekommt,, bleiben in ihm, und werden sich zeitiggnug einmal entwickeln. Nicht wahr! ich habe auchAnlage zur Philosophie der Sprache, aber was hatsich aus meinem Donat je in mir entwickelt?

Weg also das Latein, um an ibm Grammatikzu lernen; hiezu ist keine andre in der Welt als un-sre Muttersprache, Wir lernen diese dumm undun-wissend : durch sie werden wir klug im Sprechen undschläfrig im Denken: wir reden fremder Leute Worteund entwöhnen uns eigner Gedanken, Was für Ge-schäfte hat hier die Unterweisung und welches wärefrüher« als dieses? Die ganze erste Elasse von Na-turhistorie ist ein lebendig philosophisches Wörterbuchder Begriffe um uns, sie zu erklären, zu verstehen,anzuwenden: ohne Pedanterei der Logik, ohne Re-geln der Grammatik. Di? ganze erste Elasse der Ge-schichte ist Ucbung in der leichtesten, lebendigsten Syn-taris, in der Erzählung des historischen Styls. Di?ganze erste Elasse für die Empfindungen ist Rhetorik,erste Rhetorik der Sprach - Energie: alles lebendigeUcbung. Nur spat, und wenig aufschreiben; aberMs aufgeschrieben wird, fey das lebendigste, beste,