S o p h c o ru
2i5
von den neuern Völkern — welche große An?zahl Sammlungen, in der ich nicht eher ruhen will,bis ich eine kleine complete Sammlung der bestenin jeder Gattung habe, und mir daraus eine Ge-schichte des menschlichen Geschlechts ma-che. Abbt unternahm sie, und führte sie nicht aus:Bossuet hat einige vortreffliche Bilder, und Vol-taire noch nutzbarere Betrachtungen: die B o y-sens und Haberlins sammleu vor die M e h e-gans u, a. behandeln auf ihre Arte die Gatte-xers streiten über historische Kunst; ich will nichtsals eine bildende materielle Geschichtedes menschlichen Geschlechts suchen, vollPhänomene und Data. Monte squieus Geistder Gesetze, und der stiömer, Hu me über England,Voltaire, Mably, Goguet, Win kei-ne a n n u. s. w. sind hiezu große Männer! doch ichgerathe zu weit. —
Zn diesem großen Fortfluß der Geschichte, istGriechenland ein kleiner Platz, und in diesem kleinenPlatz die Mythologie eine Einzelne Merkwürdigkeit— immer merkwürdiger, als hundert andre Antho-logien , da sie sich über drei große Völker und soviel Zeiten und Dichter und Weltweiscn und Künst-ler erstreckt, die die Lehrer der Welt sind. Zn derKunst und Dichtkunst ist diese Mythologie am sicht-barsten, am schönsten, am anschaulichsten: in jenerwird sie wie eine lebendige Daktyliothek für Kunstund Denkart und Poesie und Nakionalgcist studiret:und allerdings ist sie ein großer Beitrag zur Ge-schichte des griechischen Geistes. Statt der bloßenzerstückten Erklärungen könnte man für die Zugendschöne Stellen der Dichter, ganze Beschreibungen