S o p h r o n.
sicht, diese Historie ist nichts, als eine Reihe vonBildern, in vielen Gattungen; nur muß in keinerkein einziger tvdtcr Begriff gegeben werden, sonst istalles verlohrcn. Von keinem Geschmack, Erfindung,Kunst keine- Geschichte gegeben werden, wo nicht derBegriff schon in der ersten Klasse liegt, von keinenRevolutionen z.E. in der Politik, feinen Kricgslehreu. s. w. erzählt werden, wo nicht der Gcsichtc-punktschon vorgestcckt ist. Man sieht, daß hier nichts vonunsrer Geschichte bleibt, keine Reihe von Königen,Schlachten, Kriegen, Gesetzen, oder elenden Charakte-ren; alles nur aufs Ganze der Menschheit, und ih-rer Zustande, der Völkerwanderungen und Einrich-tungen , Religionen und Gesetze und Denkarten,Sprachen und Künste — lauter Hauptbegriffe. KeineGeschichte einer einzelnen Kunst wird hier vollständiggegeben, so wenig, als eine einzige vollständige Theo-rie zum Grunde lag; aber der Saame zu allenTheorien und allen Geschichten einzelner Künste, Wis-senschaften, Gesetze u. s. w. sofern er im Strom derZeiten lebendig herbeigeschwommen, dasteht. Wirhaben gnnq Geschickten cles Nevolutioiis vonZran-zosen und Engländern; alle sind sehr zu brauchenund keine soll vergebens da scyn; nur keine muß,wie sie ist, gebraucht werden, und Rc-llin am wenig-sten. Geschichte der Juden von Prideaux,der Aegyptcr von Marigni, Mallet mitShaw und mit Pocock verbunden , der Ehin e-s e r von Diihalde, der Japaner von K ä m-pfer, der Tataren von de Guignes, derIndianer und Perser von Tavernicr, derAraber von Marigni, der Griechen vonWinkelmann, MabPy u. s. w. von Rom,