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Zur Philosophie und Geschichte Theil 12 (1820) Sophron
Entstehung
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um andres von lebendigen Kenntnissen, die er alsKnabe schon haben muß, zu erklären; der bleibt nochimmer Knabe, indem er auch davon hört, und wirdnicht ein Maulaffe von einem unwissenden nachplau-dernden Lehrjungen.

Man stehet, daß mathematische Begriffe ebenso gut dazu gehören, aber nicht, wie sie in unscrnBüchern stehen, sondern, wie sie der Hauptbegriffeiner ganzen Wissenschaft sind, Töne, Farben, Was-ser, Luft, Figuren, Erscheinungen, Maschinen u. s. w.kommen als Spielwerke hiehcr, und werden die Ba-sis zu einem sehr großen Gebäude.

Erzählungen von dieser und jener Begebenheit,Sache, Erscheinung, Erfindung, Denkwürdigkeiten,weben sich überall ein, plündern Historie, und Geo-graphie, ohne von beiden einen pedantischen Schattenzu leihen, würzen und beleben Alles, geben lauterData und Merkwürdigkeiten, ob sie gleich nur im-mer, es war einmal! erzählen; von der heiligenHistorie knüpft sich hier nichts ein, als was wirklichmenschlich ist: Adam, die Schöpfung, das Paradies,die Sündsi'uth: Kirchen-Eeremonien, die von ChristoHerkommen, Taufe und Abendmahl, machen dessenGeschichte unentbehrlich und rührend; alles blos Jü-dische wird vermieden: es wird Hauptzweck, demKnaben von allem dem lebendige Begriffe zu geben,was er sicht, spricht, genießt, um ihn in seine Weltzu setzen, und ihm den Genuß derselben auf seineganze Lebenszeit einzupragem Mit einem solchenAnfänge wird er nie der Wissenschaften und nochweniger des Lebens übcrdrüßig werden; nie seineSchulzeit beklagen; sich nie in einer andern Welt

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