S o p h r o u.
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lassen, die er sonst mit Sprache und Gewohnheitlernt, ihn aufwccken, selbst zu betrachten, und über-haupt dem großen Zwecke nacheifern, ihm das zu er-klären, oder ihm die Erklärung von Allem dem findenzu lehren, was ibm die Sprache, als Vorurtheilcinprägte. Hier brauchts keines Genie's für Lehrerund Schüler; nur Treue, Fleiß und Aufmerksam-keit. Hier kommen lebendige Sachen und Kupferzu Hülfe: er kennet seine Welt: hier wird alles le-bendig: es findet sich, daß das eben dasselbe ist,
was er wußte und nicht weiß, zu trennen glaubte,und nicht trennet, spricht und nicht denket. WelcheRevolution in der Seele der Knaben! welche Erre-gung von unten auf! Eifer, nicht blos akademischkodtec Erklärungen, sondern lebendiger, lebendigerKenntnisse; das erweckt die Seele, das gibt Lust zulernen und zu leben: das hebt aus der Einschläfe-
rung der Sprache; das läßt sich den Eltern, zumRuhm der Kinder voi^predigen; das läßt sich entwen-den : das bildet auf zeitlebens. Büssons Naturhi-storie, ist hier für den Lehrer, mit Auswahl ein gu-tes Buch: die Artikel von der Menschheit, von vie-len einzelnen Thieren, ohne System, sind blos fürdie Jugend und sonst kaum gut.
Man flehet, daß sich mit dieser Klasse von selbstmanches zusammenschlingc, insonderheit aus der Ge-schichte der Künste, der Handwerke, der Erfindungen;nur daß dieses alles blos untergeordnet bleibt, undkein Hauptzweck wird. Ein Schüler, der von Kün-sten und Handwerken ohne lebendige Anschauung all-gemeinhin schwatzt, ist noch ärger, als der von Al-lem nichts weiß: der aber, dem jede Kunst dienet,